Bio

img222025Andy Robson wurde 1977 in Berlin geboren. Mit bürgerlichem Namen heißt er Andreas Pusenjak. Als es Ende der 90er Jahre darum ging einen Künstlernamen zu finden, entschied er sich für den Mädchennamen seiner englischstämmigen Mutter – Robson.

Musik spielte schon früh eine intensive Rolle in Andy’s Leben. Sein Vater Gary war semi-profesioneller Musiker der Berliner Szene. Auch zu Hause war Musik allgegenwärtig, es wurde viel Musik gemacht und gehört. Hauptsächlich Rock’n’Roll und Rhythm and Blues aus den 50er und 60er Jahren.

In der kleinen elterlichen Wohnung stand ein Klavier, auf dem der Vater häufig spielte und Andy nach und nach die ersten Akkorde und einfachen Songs beibrachte. Auch zu Bandproben und Konzerten nahm Gary seinen Sohn schon sehr früh mit.

Im Alter von 12 Jahren bekam er seine erste E-Gitarre – eine alte, ausrangierte „Kaufhausgitarre“ von einem Musikerkollegen des Vaters. Auf dieser übte er von da an autodidaktisch. Ab und zu zeigte ihm der eine oder andere befreundete Gitarrist seines Vaters ein paar Akkorde, Licks oder Riffs. Ungefähr zur gleichen Zeit entdeckte er auch seine Lust am Singen.

Wenig später gründete er mit zwei Schulfreunden seine erste Band. Anfangs spielte man 50’s Rock’n’Roll, aufgrund des starken Einflusses des Vaters. Über den Rock’n’Roll entdeckte Andy dann gemeinsam mit seinen jungen Mitmusikern den Blues, wenig später den Soul und Funk der 60er und 70er, sowie Classic Rock im Stile von Led Zeppelin, Deep Purple oder Jimi Hendrix. Die junge Band coverte etliche Songs dieser Genres. Später verarbeiteten sie diese Einflüsse in eigenen Kompositionen. Das machte sie Mitte der 90er Jahre zwangsläufig zu „Sonderlingen“ in der jungen Berliner Musikszene, wo die meisten Bands eher Punk, Alternative Rock oder Hip Hop spielten.

Diese Jugend-Band wuchs mit der Zeit zu einer 6-köpfigen Band an und verbesserte sich stetig, bis sie gegen Ende ihres Bestehens ein annährend professionelles Niveau erreichten.

Ab 1999/2000 fasste Andy nach und nach immer mehr Fuß in der professionelleren Musikszene.

Über mehrere Jahre nahm er intensiven Unterricht in den Bereichen Gesang, Klavier und Harmonielehre. Die Ambition ein Musikstuduim aufzunehmen verwarf er jedoch nach der ersten gescheiterten Aufnahmeprüfung wieder, weil er sich mit seinen musikalischen Idealen und Vorlieben in der Hochschulmusik nicht wiederfand. Aus dem selben Grund scheiterten Kooperationen mit Produktionsfirmen, die eine glattgebügelte Pop-Produktion mit Andy machen wollten.

In dieser Zeit sang er als Leadsänger in der damals sehr renommierten 11-köpfigen Berliner Soul- und Funk Band „Power Unit“, mit denen er regelmäßig im legendären „Quasimodo“ auftrat. Andy erkannte, dass dies seine Welt ist und dort sein Weg sein muss. Ehrliche, handgemachte Live-Musik auf hohem Niveau, mit viel Soul und Groove.

Er erkannte aber auch zu diesem Zeitpunkt schon, dass es im frühen 21. Jahrhundert alles andere als leicht war mit derartiger Musik seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Daher versuchte er sich vorläufig über Wasser zu halten, indem er an den Wochentagen als Taxifahrer arbeitete und an den Wochenenden mit der damals (in der Lausitz) regional bekannten Pop/Rock Coverband „Interface“ über brandenburgische Kleinstadtfeste tingelte. Musikalisch erfüllte es ihn kaum, aber er konnte die Gagen gebrauchen und darüber hinaus wichtige Erfahrungen sammeln und von seinen damals älteren Mitmusikern viel lernen. Doch dass das eine „Ehe“ auf Zeit war, war völlig klar.

2002 lernte Andy Robson den Potsdamer Keyboarder und Bandleader Ludger Wirsig kennen.

Ludger Wirsig, ca. 10 Jahre älter als Andy und damals etablierter in der Berliner Musikszene war dabei mit dem Drummer Jakob Peter das „Ludger W. Trio“ zu gründen. Beide hatten in den Bands von deutschen Bluesgrößen wie Heinz Glass, Big Joe Stolle und Waldi Weiz gespielt und wollten nun ihren eigenen Weg gehen, mit einem stärkeren Fokus auf Soul und Funk. Andy war der richtige Mann zur richtigen Zeit und übernahm in diesem Trio den Part des Sängers und Gitarristen. Von da an war Andy Robson mit dem „Ludger W. Trio“ über viele Jahre in ganz Deutschland unterwegs und spielte hunderte Gigs mit dieser Formation.

Quasi „nebenbei“ absolvierte er in diesen Jahren ein Studium zum Diplom-Sozialpädagogen, das er 2009 abschloß. Hierbei schloss er auch Kontakte zu anderen musiktreibenden Sozialpädagogen und wurde 2008 Teil des Dozententeams des Berliner „Rockmobils“.

Außerdem wurde Andy Robson in diesen Jahren Mitglied eines großen Netzwerks innerhalb der Berliner Musikszene und spielte Gigs als Gastmusiker in zahlreichen Bands und mit verschiedenen Kurzzeitprojekten.

2011 gründete er schließlich seine eigene Band „Urban Fox Connection“, in der er Bandleader, Frontmann und Komponist war.

Im Sommer des gleichen Jahres nahm er ein einjähriges Engagement bei der skandinavischen Show- und Galaband „Transeuropa Express“ an, mit der er durch Skandinavien tourte und mehrere einmonatige Engagements auf Kreuzfahrtschiffen absolvierte.

Im Laufe der Jahre 2014/2015 ergaben sich verschiedene Änderungen in der Besetzung von „Urban Fox Connection“. Es kam zur Trennung von dem langjährigen Bassisten Lars Sauthoff. Seit Ende 2015 besteht die Band in neuer Form und Besetzung und heißt seitdem       ANDY ROBSON & URBAN FOX.

Anfang 2017 wird das erste umfangreichere Album erscheinen.

Kurzbiografie

  • geboren 1977 in Berlin
  • seit 1990 autodidaktisches Lernen von Gitarre, Klavier und Gesang
  • 1991 –1998 erste Band „The Hoochie Coochies”
  • ab 1997 intensiver Unterricht in Gesang, Gitarre, Piano und Harmonielehre für mehrere Jahre
  • 1999 knapp gescheiterte Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik „Hans Eisler“ und Entscheidung gegen den akademischen Werdegang als Musiker
  • 1999/2000 Leadsänger der Band „Power Unit“
  • 2000-2002 Leadsänger und Gitarrist der Band „Interface“
  • 2002 bis heute „Ludger W. Trio“
  • 2004/2005 „Soulsystem“
  • 2006-2009 „Double Identity“
  • 2009 Abschluss “Diplom-Sozialpädagoge”
  • 2010 bis heute „Urban FoxConnection”
  • 2011/2012 “Trans Europa Express”
  • 2013 bis heute “Inter-Jam”
  • 2015 Umbesetzung und Umbennung von „Urban Fox Connection“ in ANDY ROBSON & URBAN FOX